Der Ätna – UNESCO Weltnaturerbe Sizilien

Der Ätna – UNESCO Weltnaturerbe Sizilien

Der Vulkan Ätna - UNESCO Weltnaturerbe

Der Vulkan Ätna | Sizilien | Italien

Der Ätna auf der italienischen Insel Sizilien, in der Nähe der Meeresenge von Messina, in der Provinz Catania, ist einer der aktivsten und höchsten Vulkane der Welt und durch seine Bekanntheit, wissenschaftliche und kulturelle Bedeutung und Bildungswert von internationaler Bedeutung.

Der Ätna ist seit Juni 2013 in der Liste der UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen.

Der sogenannte Strato- oder Schichtvulkan, der aus einzelnen Schichten von Lava und Lockermassen aufgebaut ist, zeichnet sich durch seine fast kontinuierliche Eruptivaktivität aus seinen Kratern am Berggipfel, sowie durch häufige Eruptionen und Lavaströme aus Kratern und Rissen an seinen Seitenflanken aus. Diese außergewöhnliche vulkanische Aktivität wurde seit mindestens 2700 Jahren von Menschen dokumentiert und ist eine der weltweit längsten Aufzeichnungen über historischen Vulkanismus.
Die verschiedenen vulkanischer Merkmale des Ätna, wie der Gipfel, der Krater, der Aschekegel, die Lavaflüsse, die Lavahöhlen und die Vertiefung eine sogenannte Depression des Tales „Valle del Bove“ haben den Vulkan Ätna zu einem sehr beliebten Ziel für die Wissenschaft gemacht. Heute ist der Ätna einer der am besten überwachten und dokumentierten Vulkane der Welt und beeinflusst weiterhin die Vulkanologie, Geophysik und andere Geowissenschaften.

Der Vulkan Ätna, in italiensch Etna bezeichnet, liegt auf der Mittelmeerinsel Sizilien in Italien und ist 3.352 Meter hoch. Der Ätna ist touristisch gut erschlossen und hat mit Etna Sud und Etna Nord zwei Touristik Zentren, von welchen aus man bis unterhalb des Gipfels mit Busen und Seilbahn fahren kann. Ein Aufstieg zum Gipfelkrater ist nur mit Bergführer erlaubt, Solotouren sind verboten. Währende den zeitlichen Phasen von reger vulkanischer Aktivität ist der Zugang zum Vulkan starkt limitiert oder ganz geschlossen. Während kleineren Eruptionsphasen ist der Aufstieg auf den Gipfel meist geöffnet. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit und Highlight ist die Lavahöhle „ Grotta del Gelo“ in welcher sich ein kleiner Gletscher befindet. Zu empfehlen ist auch eine Ätnarundfahrt mit der nostalgischen Schmalspurbahn Circumennea.

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Brechen die italienischen Vulkane Ätna, Vesuv und Stromboli bald wieder aus?

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Die Vulkane Ätna, Stromboli und Vesuv in Italien

Die Erde ist eine eine große Kugel die in ihrem Inneren brodelt, lodert, glüht und brennt. Faszinierende und gefürchtete Beispiele sind die Vulkane Vesuv auf der italienischen Halbinsel bei Neapel, sowie Ätna und Stromboli auf den italienischen Inseln Sizilien und Stromboli.

Der Ätna  ist der aktivste Vulkan Europas.  Der  mit 3223 m über den Meeresspiegel, in der Nähe von Catania und Messina liegende Vulkan, wurde  am 21. Juni 2013 in die Liste der  UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen. L’Etna oder auch Mongibello wie er auf italienisch heißt,  überschüttet regelmäßig die Stadt Catania mit einer Aschewolke und Ascheregen.

Der 1281 m hohe Vulkan Vesuv, auf italienisch Vesuvio genannt, welchem die in der Region Kampanien liegende Stadt Neapel (Napoli) in 9 Km Entfernung zu Füßen liegt, ist der am besten überwachte und erforschte Vulkan in Europa. Die Italienische Behörden haben schon vor Jahren auf die lauernde Bedrohung und Gefahr reagiert und einen detaillierten Notfallplan ausgearbeitet. Der letzten Großausbruch des Vesuv geht zwar auf das Jahr  79 n. Chr. zurück, man sich aber der schlafenden Gefahr, welche von einem Vulkan ausgeht, bewusst. Bei Ausbruch im 1. Jahrhunder nach Christi wurden die antiken Städte Pompeji, Herculaneum und Stabiae verschüttet.

Doch eine weitere sehr viel größere Gefahr und Bedrohung lauert in der Nähe von  Neapel:  Eine riesige Glutblase unter den 20 Km von Neapel entfernten Phlegräischen Feldern. Jetzt wagen Forscher ein riskantes Experiment und in der Fachwelt umstrittenes Projekt. Sie bohren direkt in das Herz der Feuerkammer. Manche Forscher befürchten, dass der Vulkan Vesuv durch diese kleinen Bohrungen aufwachen könnte und die heiße Magma ihren Weg an die Erdoberfläche findet.

Der seit dem Jahr 1931  immer noch regelmäßig aktive und etwa vom Meeresgrund aufragende  3000 Meter  hohe  Vulkan Stromboli, liegt auf der gleichnamigen, nördlich von Sizilien im Tyrrhenischen Meer (Mittelmeer) liegenden und zur Inselgruppe der Äolischen oder Liparischen Inseln gehörenden italienische Eiland. Der Vulkan Stromboli ist ständig aktiv und in unregelmäßigen Zeitabständen, Minuten und Stunden, kommt es aus mehreren Krateren zu  kleineren und größeren Auswürfen, Explosionen und  Eruptionen.  Der Vulkan Stromboli kann in Begleitung eines Bergführers bestiegen werden und man kann Nachts das beeindruckende Feuerschauspiel beobachten.

Der Vulkan Vesuv bei Neapel.

Der Vulkan Stromboli.

Hier ein sehr interessanter Filmbericht zum Thema „italienische Vulkane:

 

 

 

 Fotos: © AM Design – Fotolia.com, © JFL Photography – Fotolia.com, © luigi nifosì – Fotolia.com