Das Kolosseum von Rom – UNESCO Weltkulturerbe

Das Kolosseum von Rom – UNESCO Weltkulturerbe

Das weltberühmte Kolosseum in der italienischen Hauptstadt Rom sollte bei jeder Italien- oder Romreise auf dem Programm stehen.

Die UNESCO hat die antike Altstadt Roms (mit dem Forum Romanum, dem Pantheon, dem Kolosseum und andere) und den Vatikan im Jahr 1980 auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.

Das Kolosseum ist noch heute das größte Amphitheater der Welt  und ein wertvolles Zeugnis der römischen Baukunst, sowie Kulisse zahlreicher Veranstaltungen zu Ehren der antiken Historie Roms. Mit einer Höhe von 52 Metern und vier übereinander angeordneten Arkadenreihen zu je 80 Bögen fanden 50.000 bis 70.000 Zuschauer darin Platz.

Das Amphitheater Flavium, so der ursprüngliche Name des Stadiums, war der Ort, an dem die Spiele im antiken Rom stattfanden. Es wurde im Jahr 72 unter Vespasian errichtet, jedoch erst im Jahr 80 von Titus eingeweiht. Die antike Bezeichnung Amphitheatrum Flavium ist auf die Herrschaftszeit der Kaiser der flavischen Dynastie zurück zu führen.

Das Kolosseum, so genannt aufgrund einer damals nahen gelegenen kolossalen Statue des Kaisers Nero, liegt im historischen Zentrum von Rom und war Austragungsort der Spiele des antiken Roms.

Berühmt waren die Gladiatorenkämpfe, im Allgemeinen handelte es sich um Sklaven oder Kriegsgefangene, die versuchten ihre Freiheit durch die grausamen Kämpfe wieder zu erlangen. Es wurden aber auch exotische Schauen, Tierkämpfe, akrobatische Spiele und Nachstellungen legendärer Kämpfe veranstaltet. Die Spiele fanden in der Arena, im Zentrum des Kolosseums statt und bestanden aus beeindruckenden Choreografien und Bühnenbildern. Letztere konnten anhand eines komplexes Systems an Zugrollen, Aufzügen und gesteuerten Öffnungen schnell ausgetauschet werden.

Spektakulär waren auch die Naumachien, nachgestellte blutige Seeschlachten auf künstlichen Seen. Julius Caesar war wahrscheinlich der erste, der diese außergewöhnliche Art von Spielen veranstaltete, aber Titus ließ sie zum ersten Mal im Kolosseum aufführen, die Arena wurde dafür durch Wasserleitungen künstlich geflutet.

 

Die 54 UNESCO Weltkulturerbe Stätten Italiens

Die 54 UNESCO Weltkulturerbe Stätten Italiens

Die 51 UNESCO Weltkulturerbe Stätten Italiens

Italien ist weltweit mit seine 50 + 1 Weltkulturerbestätten, das Land mit den meisten Stätten, die als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt sind und auf der World Heritage List aufgelistet sind.

Der Titel UNESCO Weltkulurerbe (World Heritage) wird von der Organisation UNESCO verliehen und zeichnet Stätte, Gebiete und Orte aus, die bestimmte kulturelle, archäologische oder Umwelt-Eigenschaften erfüllen. Die UNESCO ist eine internationale  Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur und gleichzeitig eine der 17 rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Sie hat ihren Sitz in der französischen Hauptstadt  Paris.

Bei den 50 italienischen Weltkulturerbestätten handelt sich um weltberühmte Orte wie  Venedig, den Dolomiten, das Zentrum von Verona,  die Stadt von Vicenza, Ferrara und die Mündung des Po, im Norden; die historischen Zentren von San Gimignano, Florenz und Rom, Villa Adriana und Villa D’Este in Tivoli; die archäologischen Ausgrabungen von Pompeji, Herkulaneum und Torre Annunziata, die Sassi und die Felsenkirchen von Matera, die wunderschöne Amalfiküste, die Liparischen Inseln, das historische Zentrum von Neapel und viele mehr.

 

Das sind die 50 + 1 (San Marino) Italienischen UNESCO Weltkulturerbe Stätten

  • Agrigent, das Tal der Tempel
  • Alberobello und die Trulli
  • Aquileia, die Ruinen und die Basilika
  • Assisi und die Basilika des Heiligen Franz
  • Barumini, die Nuraghen
  • Caserta, der Königspalast und sein Park
  • Castel del Monte
  • Cilento
  • Die Amalfiküste
  • Crespi d’Adda, ein Industriedorf
  • Die Dolomiten, die weiße Berge in den italienischen Alpen
  • Ferrara und das Delta des Po
  • Florenz, das historische Zentrum
  • Genua, Strade Nuove und Palazzi dei Rolli
  • Prähistorische Pfahlbauten
  • Liparische Inseln: Das Archipel der Vulkane
  • Die Rhätische Bahn
  • Langhe, Roero und Monferrato
  • Die Nekropolen von Tarquinia und Cerveteri
  • Die Machstätten der Langobarden
  • Mantua und Sabbioneta
  • Die Sassi und die Felsenkirchen von Matera
  • Modena
  • Monte San Giorgio, die Fossilien
  • Der Ätna
  • Neapel, das historische Zentrum
  • Padua, der botanische Garten
  • Villa Romana del Casale, Piazza Armerina
  • Pienza, eine Idealstadt
  • Pisa und die Piazza dei Miracoli
  • Pompeji, Herculaneum und Torre Annunziata
  • Porto Venere und Cinque Terre
  • Ravenna, die frühchristlichen Monumente
  • Rom, die ewige Stadt / Kolosseum 
  • Sacri Monti im Piemont und in der Lombardei
  • San Gimignano
  • San Marino und Monte Titano
  • Santa Maria delle Grazie und Leonardos Abendmahl
  • Siena, das historische Zentrum
  • Syrakus und die Nekropolis von Pantalica
  • Turin
  • Urbino, das historische Zentrum
  • Valcamonica und die Felsenkunst
  • Val D’Orcia
  • Val di Noto, der Barock
  • Venedig und ihre Lagune
  • Verona, Stadt von Romeo und Julia
  • Die Stadt Vicenza und die Villen Palladios
  • Villa Adriana, kaiserlicher Wohnsitz
  • Villa d’Este: Der Triumph des Barocks
  • Die Medici-Villen in der Toskana

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