Seite wählen
Galerie – Schachspiel von Marostica

Galerie – Schachspiel von Marostica

Galerie

Das Schachspiel mit lebenden Figuren con Marostica 

Die Legende der „Partita a schacchi di Marostica a personaggi viventi“ (Dem Schachspiel von Marostica mit lebenden Figuren) geht in das  Jahr 1454 zurück, als Marostica zu Venezianischen Republik (Serrenissima) gehörte. Man erzählt sich, das gerade in diesem fernen Jahr zwei tapfere Krieger, Rinaldo da Angarano und Vieri da Vallonara, sich leidenschaftlich in die schöne Lionora, die Tochter des Schlossherrn und Gouverneurs von Marostica,  Taddeo Parisio, verliebten und sich um ihre Hand duellieren wollten, wie es zu der Zeit üblich und brauch war. Taddeo Parisio vermied den grausamen Zweikampf indem er beschloss, dass Lionora die Braut desjenigen Herausforderers würde, der eine Partie des noblen Schachspiels gewinnt. Das Treffen hat an  einem Festtag, mit großen und lebenden Spielfiguren stattgefunden. Heute wie damals erneuert sich dieses Ereignis in einer festlichen Umgebung mit wertvollsten Kostümen und Fahnen, faszinierenden Damen und furchtlosen, edlen Rittern.

Aber Bilder sagen mehr als 1.000 Worte…

 

La macchina di Santa Rosa

La macchina di Santa Rosa

Jährlich im September findet in der Stadt Viterbo in der Region Lazio eine sehr beeindruckende Prozession zu Ehren der Schutzpatronin der Heiligen Rosa statt, bei welcher eine enorme Heiligensäule durch die Strassen der 100 Km nördlich von Rom gelegenen Stadt, getragen wird.

Die Macchina di Santa Rosa ist ein Konstruktion mit einer Höhe von etwa 30 Meter und dem Gewicht von etwa 50 Tonnen. Die Macchina di Santa Rosa wird auf den Schultern von 100 Trägern, den Facchini di Sanata Rosa, immer am 3. Septbember durch die Strassen im historischen Zentrum von Viterbo getragen.

Die Geschichte der Macchina di Santa Rosa begann im Jahre 1258, als auf Wunsch von Papst Alexander IV die Überführung des Leichnams der Heiligen Rosa von der Kirche S. Maria in Poggio ins Kloster „Monastero delle Clarisse“ stattgefunden hat. Papst Alexander der IV.  lies zu diesem Anlass auch ein Prozession abhalten, bei welcher ein beleuchtetes Bild oder eine beleuchtet Statute auf einem Himmelsbett getragen wurde.

Die ersten zuverlässigen Berichte, führen aber auf die Jahre Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Im Museum  „Museo Civico di Viterbo ist eine Sammlung von Skizzen von Sebastiano Gregoriao Fani  der Macchina di Santa Rosa aus dem Jahre 1690 gezeichnet hat, zu sehen.

Es gab verschieden Vorfälle während des Transportes der Macchina di Santa Rosa.  Im Jahr 1790 fiel die Macchina während des Anhebens um,  im Jahr 1801 geriet die schaulustige Menschenmenge wegen eines Diebstahls in Panik und mehrere Menschen wurden zu Tode getrampelt. Auf Grund dieser Ereignisse wurde die Prozession von Papst Pio VII verboten und erst wieder im Jahre 1810 eingeführt. Im Jahr 1814 und im Jahr 1820 neigte sich die Macchina so stark nach hinten, dass die Facchini die Prozession abbrachen.

Am 9. Juli 1983 anlässlich der 750-Jahrfeier der Geburt von Santa Rosa und am 27. Mai 1984, anlässlich des Besuchs von Papst Johannes Paul II wurden außerordentliche Prozessionen durchgeführt. Am 6. September 2009 bewunderte Papst Benedikt XVI die Macchina (Fiore del cielo).

Eine originalgetreue Nachbildung der „Macchina di Santa Rosa“ ist auch auf der Expo 2015 in Mailand am Stand von Eataly.

Die Weihnachtshexe – La Befana

Die Weihnachtshexe – La Befana

Die Weihnachtshexe – La Befana

In Italien werden die Kinder in der Weihnachtszeit öfters beschenkt. Es beginnt mit dem heiligen Nikolaus am 05. und 06. Dezember, am Weihnachtstag dem 25. Dezember bringt Babbo Natale (Weihnachtsmann) oder das Bambino Gesù (Jesukind) die Geschenke und am 06. Januar kommt die Befana und beschenkt die Kinder in Erinnerung an die drei heiligen Könige mit Süßigkeiten, Geschenken und süßer Kohle

Als „La Befana“ (von Epiphanie, dem Kirchenfest der Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar) wird die aus dem italienischen, bäuerlichen Volksglauben stammende mystische Figur, einer alten, hässlichen, aber auch liebenswürdigen Dame oder Hexe, bezeichnet. Der Legende nach soll „La Befana“ an ihrem Webstuhl sitzend von den Hirten und den drei heiligen Königen die frohe Botschaft erfahren haben, dass das Christkind geboren sei. Der Weihnachtsstern sollte die gute Hexe und die heiligen drei Könige zur Krippe ins heilige Land führen. Die alte Frau wollte aber noch zu Ende weben und dann nachkommen. Da sich aber die Hexe Befana zu spät auf den Weg machte und der Weihnachtsstern am Himmel bereits erloschen war, konnte sie das Christkind nicht mehr finden.

Seit dieser Zeit fliegt die Hexe Befana in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar auf der Suche nach dem Bambino Gesú – dem Jesukind mit ihrem Besen von Haus zu Haus, auf der Suche nach dem Jesukind. In dieser Nacht bringt Sie den braven Kindern Geschenke und Süßigkeiten und den unartigen Kinder bekommen Carbone (Kohle).

 

La Befana, dieWeihnachtshexe kommt am 06. Januar zu den Kindern in Italien

Äußerlich wird die Befana zwar als eine alte, hässliche Hexe dargestellt, gilt aber allgemein als eine gute und weise Hexe, welche über den Schornstein in die Häuser kommt und die von den Kindern, bereitgestellten Strümpfe und Schuhe mit Süßigkeiten und Leckereien füllt oder Geschenke unter den Weihnachtsbaum legt. Selbst die unartigen Kinder bekommen etwas von der der Befana, nämlich Carbone dolce (süße Kohle). Die süße Kohle ist natürlich keine echte Holzkohle sondern süße, schwarz eingefärbte Zuckermasse. Die Kinder bereiten auch ein Geschenk für die Befana vor, nämlich einen Teller mit einer Mandarine oder Orange und einem Glas Wein. Natürlich sind am nächsten Morgen die Früchte verspeist und das Glas Wein ausgetrunken und es finden sich auch Spuren von Kohle am Teller.

In der Faschistenzeit wurde anlässlich des Dreikönigsfests ab 1928 die „Befana fascista“ gefeiert. Es handelte sich dabei um eine vom partito fachista – der faschistischen Partei Italiens organisierten Wohltätigkeitsveranstaltung, bei welcher Geschenke an bedürftige und arme Kinder verteilt wurden. Dieser wohltätige Brauch setzte sich auch nach dieser unheilvollen Zeit noch fort.

Zu Ehren der guten Weihnachtshexe Befana wird oft dieser Reim aufgesagt:

La Befana vien di notte (Die Befana kommt bei Nacht)
con le scarpe tutte rotte (mit ihren kaputten Schuhen)
col cappello alla romana… (mit ihrem römischen Hut)
VIVA VIVA LA BEFANA! (Hoch lebe die Befana)

Video: Gianni Morandi singt das Lied der guten Weihnachtshexe Befana

 Artikel

Ähnliche

Galerie – Schachspiel von Marostica

Galerie – Schachspiel von Marostica

Galerie Das Schachspiel mit lebenden Figuren con Marostica  Die Legende der "Partita a schacchi di Marostica a personaggi viventi" (Dem Schachspiel von Marostica mit lebenden Figuren) geht in das  Jahr 1454 zurück, als Marostica zu Venezianischen Republik...

mehr lesen
La macchina di Santa Rosa

La macchina di Santa Rosa

Jährlich im September findet in der Stadt Viterbo in der Region Lazio eine sehr beeindruckende Prozession zu Ehren der Schutzpatronin der Heiligen Rosa statt, bei welcher eine enorme Heiligensäule durch die Strassen der 100 Km nördlich von Rom gelegenen Stadt,...

mehr lesen
Die Weihnachtshexe – La Befana

Die Weihnachtshexe – La Befana

In Italien werden die Kinder in der Weihnachtszeit öfters beschenkt. Es beginnt mit dem heiligen Nikolaus am 05. und 06. Dezember, am Weihnachtstag dem 25. Dezember bringt Babbo Natale (Weihnachtsmann) oder das Bambino Gesù (Jesukind) die Geschenke und am 06. Januar...

mehr lesen

Die lebende Krippe von Matera

Die lebende Krippe von Matera

Die Lebende Krippe von Matera „Il Presepe Vivente nei Sassi di Matera“ wird bereits zum fünften Mal in den sogenannten Felsenhöhlen den „Sassi di Matera“ durchgeführt.

Bei dieser lebenden Krippen stellen mehr als 300 Personen die Szenen der Geburt Jesu Christi nach.  Das Historienschauspiel unter dem Titel „Folge dem Stern – Segui la stella cometa“ findet vom 02. bis zum 05. Januar 2015 statt. Entlang eines speziell beleuchteten Weges erwarten die Besucher aufwendig gestaltete lebendige Darstellungen aus der Heiligen Bibel. Höhepunkt des Weges ist dabei die Darstellung der Geburt Christi in der Felsengrotte des Stadtteils Rione Casalnuovo von Matera, wo ein Komet mit vier Metern Durchmesser installiert wird.

Anbei ein Kurzfilm über die Fünfte Ausgabe der Lebenden Krippe von Matera „Presepe Vivente nei Sassi di Matera“ vom 02.biz zum 05. Januar 2015

 

 

Sassi di Matera

 

Foto: © Alexander Hoffmann – Fotolia.com,  © lulu – Fotolia.com
Das Schachspiell von Marostica

Das Schachspiell von Marostica

[icon color=“#1e73be“ size=“35px“ target=“_blank“ name=“moon-camera-2″]

DAS SCHACHSPIEL VON MAROSTICA MIT LEBENDEN FIGUREN

 KURZVIDEO

Das  Schachspiel von Marostica mit lebenden Figuren auf italienisch “Partita a schacchi di Marostica a personaggi viventi” geht in das ferne Jahr 1454 zurück. Die Stadt Marostica mit ihren zwei Schlössern, Castello basso und castello alto waren Teil der Republica Serrenissima di San Marco (Republik Venedig). Man erzählt sich, das gerade in diesem  Jahr zwei tapfere Krieger, Rinaldo da Angarano und Vieri da Vallonara, sich leidenschaftlich in die schöne Lionora, die Tochter des Schlossherrn und Gouverneurs von Marostica, Taddeo Parisio, verliebten und sich um ihre Hand duellieren wollten, wie es zu der Zeit üblich und brauch war.

Taddeo Parisio vermied den grausamen Zweikampf indem er beschloss, dass Lionora die Braut desjenigen Herausforderers würde, der eine Partie des noblen Schachspiels gewinnt. Das Treffen hat an einem Festtag, mit großen und lebenden Spielfiguren stattgefunden. Heute wie damals erneuert sich dieses Ereignis in einer festlichen Umgebung mit wertvollsten Kostümen und Fahnen, faszinierenden Damen und furchtlosen, edlen Rittern.

 

Video Vimeo:

Das Schachspiel mit lebenden Figuren von Marostica – Italien from frittomisto.eu on Vimeo.

 

Video YouTube:

 

Hier gehts zur großen Fotoreportage über das Schachspiel mit lebenden Figuren von Marostica!

Schachspiel lebende Figuren Marostica

Schachspiel lebende Figuren Marostica

Die legendäre Geschichte des Schachspiels von Marostica reicht zurück bis ins Jahr 1454 als die Stadt Marostica noch zur venezianischen Republik ( Serenissima Repubblica di San Marco) gehörte. Die zwei edlen Ritter Rinaldo D’Angarano und Vieri di Vallonara verliebten sich beide in die schöne Tochter des Gouverneurs von Marostica, Taddeo Parisio und wollte um die Schönheit in einem blutigen Kampf duellieren. 

Der Gouverneur wollte aber nicht, dass einer der beiden mutigen, jungen Männer im Kampf getötet würden und so verbot er das Duell. Wer sollte aber nun die Hand der schönen Lionora erhalten? Der Gouverneur ordnete an, dass die beiden Kontrahenten auf dem großen Paradeplatz bei einem Schachspiel mit lebenden Figuren um die Hand von Lionora spielen. Der Verlierer wurde zum Ehemann von Lionora, der Verlierer hingegen erhielt die Cousine Oldrada zur Ehefrau. So erhielten beide eine Ehefrau und wurden sogar noch zu Verwandten.

Mar
Die einzigartige „Partita a schacchi di Marostica a personaggi viventi“ wird immer am zweiten Wochenende im September in den Jahren mit gerader Jahreszahl von den Bewohnern der Stadt Marostica nachgespielt.

Nicht in der Lage, die Züge welche von den ursprünglichen Konkurrenten Vieri da Vallonara und Rinaldo da Angarano während des legendären Schachspiel im Jahr 1454 nachzuspielen, haben die Veranstalter seit dem Jahre 1954 entschieden sich von den größten und legendärsten Schachspielen der Geschichte inspirieren zu lassen. Alle zwei Jahre wird auf dem riesigen Schachbrett  auf der Piazza Castello von Marostica ein berühmtes Schachspiel der Vergangenheit mit lebenden Figuren nachgespielt. 

In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schachclub, wird vom Organisationskomitee ein Schachspiel mit ganz spezifischen Anforderungen ausgewählt: Die Schachpartie muss mit mindesten 16 und maximal 20 Zügen abgeschlossen sein und soll spektakulär, sowie etwa 30 Minuten dauern.

Weitere Infos und Karten erhalten sie unter folgender Adresse:

Associazione Pro Marostica, Città di Marostica (Vicenza)
Tel. 0039 0424 72127 / 470995 – fax 0039 0424 72800
www.marosticascacchi.it    info@marosticascacchi.it
 
Hier gehts zur großen Fotoreportage über das Schachspiel mit lebenden Figuren von Marostica!
 
Mar2
 
 
fotos: Assocaizione Pro Marostica (c) Sergio Sartori 
 
Antonio – Author www.frittomisto.eu
 

NEWSLETTER

Join our mailing list to receive the latest news and updates from our team.

Tragen Sie sich in unsere Emailliste ein, um die neuesten News & Updates zu erhalten.

Iscriviti alla nostra mailing list per ricevere le ultime news e aggiornamenti.

You have Successfully Subscribed!