REZEPT – TIRAMISÙ

REZEPT – TIRAMISÙ

Die Ursprünge des Tiramisu sind nicht ganz klar, da jede der 3 Regionen Toskana, Piemont und Veneto die Erfindung dieser Delikatesse für sich beansprucht. Es gibt viele Legenden und Geschichten über dieses italienische Dessert, welchem auch aphrodisierende Eigenschaften zugeschrieben wurden.

Die offizielle Version der Entstehung des Tiramisù geht auf das siebzehnten Jahrhundert in Siena in der Toskana zurück, als einige Konditoren, in Erwartung der Ankunft des Großherzogs der Toskana, Cosimo de Medici, entschieden, ihm zu Ehren eine neuen Kuchen zu kreiiren.  Es wird gesagt, dass der Großherzog Cosimo Süßigkeiten buchstäblich liebte. Die neue Süssspeise sollte die Persönlichkeit des Großherzogs wiederspiegeln. Eine süße und leckere, aber zur gleichen Zeit mit einfachen Zutaten vorbereiten Kuchen wollten sie machen. Die Süßspeise erhielt den Namen „Die Suppe des Herzogs“, „la zuppa del duca“. Weiter wird gesagt, das darauf hin die „Zuppa del Duca“ zum Lieblings-Dessert der Adligen wurde, auch wegen seiner aphrodisierenden Wirkung. Daher auch der Name Tiramisu (zieh mich hoch).

Eine inoffizielle Version, sagte jedoch, dass das Tiramisu vom einem Turiner Konditormeister zu Ehren von Camillo Benso, Graf von Cavour, erfunden wurde. Er erfand die Süßspeise um den Grafen in seiner schwierigen Aufgabe der Vereinigung Italiens zu unterstützen.

Im Veneto gibt es eine dritte Version. Es wird behauptet, dass der Tiramisù im Restaurant „El Toulà“ in der Nähe von Treviso erfunden wurde. Diese Restaurant war aber nicht nur Restaurant sondern auch ein Bordell. Die Süßspeise soll den Gästen beim „tirare su“ frei übesetzt beim „hochkriegen“ behilflich gewesen sein.  

Wie auch immer, der Ursprung dieses wunderbaren Desserts liegt mit Sicherheit in Italien und wird mittlerweile in unzähligen köstlichen Varianten zubereitet.

  Zutaten Tiramisù:

  • 6 Eier
  • 120 g Zucker
  • 2 Esslöffel Zucker für den Kaffee
  • 2 Esslöffel italienischen Dessertwein Marsala
  • 500 g Mascarpone Kaffee um die Savoiardi (Löffelbiskuits) zu tränken
  • Kakaopulver um dem Tiramisu damit zu bestäuben
  • Schokoladeflocken um den Tiramisu damit zu bestreuen
  • 400 g Savoiardi (Löffelbiskuits)

  Zubereitung Tiramisù:

Um das Tiramisu zu zu bereiten, trenne Sie die Eier (Eiweiß vom Eigelb), fügen Sie die Hälfte des Zuckers dem Eigelb hinzu und mixen alles mit einem elektrischen Schneebesen, bis Sie eine schaumige, leichte und cremige Mischung haben.

Fügen Sie nun den Mascarpone der Eigelb Mischung hinzu. Schlagen sie das Eiweiß steif und heben es vorsichtig mit dem restlichen Zucker unter die Creme. Den kalten Kaffee und den Marsala vermischen sie und tauchen darin die Savoiardi ein. Die Hälfte der Savoiardi legen sie in eine Auflaufform und bedecken diese mit der Hälfte der Mascarponemasse.

Dann legen sie den Rest der Savoiardi darüber und verteilen den Rest der Mascarponemasse darauf. Stellen sie dann alles für einige Stunden in den Kühlschrank. Das Tiramisu bestreuen sie vor dem Servieren durch ein Sieb mit Kakaopulver und geben Schokoladeflocken darüber.

Sie haben ein tolles Gericht aus Italien? Schreiben sie uns, wir veröffentlichen es gerne. Wir freuen uns auch auf Ihre Kommentare!

Thomas – Author www.frittomisto.eu

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DIE 51 UNESCO WELTKULTURERBE STÄTTEN ITALIENS

DIE 51 UNESCO WELTKULTURERBE STÄTTEN ITALIENS

Italien ist weltweit mit seine 50 + 1 Weltkulturerbestätten, das Land mit den meisten Stätten, die als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt sind und auf der World Heritage List aufgelistet sind.

Der Titel UNESCO Weltkulurerbe (World Heritage) wird von der Organisation UNESCO verliehen und zeichnet Stätte, Gebiete und Orte aus, die bestimmte kulturelle, archäologische oder Umwelt-Eigenschaften erfüllen. Die UNESCO ist eine internationale  Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur und gleichzeitig eine der 17 rechtlich selbstständigen Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Sie hat ihren Sitz in der französischen Hauptstadt  Paris.

Bei den 50 italienischen Weltkulturerbestätten handelt sich um weltberühmte Orte wie  Venedig, den Dolomiten, das Zentrum von Verona,  die Stadt von Vicenza, Ferrara und die Mündung des Po, im Norden; die historischen Zentren von San Gimignano, Florenz und Rom, Villa Adriana und Villa D’Este in Tivoli; die archäologischen Ausgrabungen von Pompeji, Herkulaneum und Torre Annunziata, die Sassi und die Felsenkirchen von Matera, die wunderschöne Amalfiküste, die Liparischen Inseln, das historische Zentrum von Neapel und viele mehr.

Das sind die 50 + 1 (San Marino) Italienischen UNESCO Weltkulturerbe Stätten:

  1. Agrigent, das Tal der Tempel
  2. Alberobello und die Trulli
  3. Aquileia, die Ruinen und die Basilika
  4. Assisi und die Basilika des Heiligen Franz
  5. Barumini, die Nuraghen
  6. Caserta, der Königspalast und sein Park
  7. Castel del Monte
  8. Cilento
  9. Die Amalfiküste
  10. Crespi d’Adda, ein Industriedorf
  11. Die Dolomiten, die weiße Berge in den italienischen Alpen
  12. Ferrara und das Delta des Po
  13. Florenz, das historische Zentrum
  14. Genua, Strade Nuove und Palazzi dei Rolli
  15. Prähistorische Pfahlbauten
  16. Liparische Inseln: Das Archipel der Vulkane
  17. Die Rhätische Bahn
  18. Langhe, Roero und Monferrato
  19. Die Nekropolen von Tarquinia und Cerveteri
  20. Die Machstätten der Langobarden
  21. Mantua und Sabbioneta
  22. Die Sassi und die Felsenkirchen von Matera
  23. Modena
  24. Monte San Giorgio, die Fossilien
  25. Der Ätna
  26. Neapel, das historische Zentrum
  27. Padua, der botanische Garten
  28. Villa Romana del Casale, Piazza Armerina
  29. Pienza, eine Idealstadt
  30. Pisa und die Piazza dei Miracoli
  31. Pompeji, Herculaneum und Torre Annunziata
  32. Porto Venere und Cinque Terre
  33. Ravenna, die frühchristlichen Monumente
  34. Rom, die ewige Stadt / Kolosseum 
  35. Sacri Monti im Piemont und in der Lombardei
  36. San Gimignano
  37. San Marino und Monte Titano
  38. Santa Maria delle Grazie und Leonardos Abendmahl
  39. Siena, das historische Zentrum
  40. Syrakus und die Nekropolis von Pantalica
  41. Turin
  42. Urbino, das historische Zentrum
  43. Valcamonica und die Felsenkunst
  44. Val D’Orcia
  45. Val di Noto, der Barock
  46. Venedig und ihre Lagune
  47. Verona, Stadt von Romeo und Julia
  48. Die Stadt Vicenza und die Villen Palladios
  49. Villa Adriana, kaiserlicher Wohnsitz
  50. Villa d’Este: Der Triumph des Barocks
  51. Die Medici-Villen in der Toskana

 

 

 

 

fotos: © maudanros - Fotolia.com,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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