Video: Eine aussergewöhnliche Prozession in Viterbo – La macchina di Santa Rosa

Video: Eine aussergewöhnliche Prozession in Viterbo – La macchina di Santa Rosa

Jährlich im September findet in der Stadt Viterbo in der Region Lazio eine sehr beeindruckende Prozession zu Ehren der Schutzpatronin der Heiligen Rosa statt, bei welcher eine enorme Heiligensäule durch die Strassen der 100 Km nördlich von Rom gelegenen Stadt, getragen wird.

Die Macchina di Santa Rosa ist ein Konstruktion mit einer Höhe von etwa 30 Meter und dem Gewicht von etwa 50 Tonnen. Die Macchina di Santa Rosa wird auf den Schultern von 100 Trägern, den Facchini di Sanata Rosa, immer am 3. Septbember durch die Strassen im historischen Zentrum von Viterbo getragen.

Die Geschichte der Macchina di Santa Rosa begann im Jahre 1258, als auf Wunsch von Papst Alexander IV die Überführung des Leichnams der Heiligen Rosa von der Kirche S. Maria in Poggio ins Kloster „Monastero delle Clarisse“ stattgefunden hat. Papst Alexander der IV.  lies zu diesem Anlass auch ein Prozession abhalten, bei welcher ein beleuchtetes Bild oder eine beleuchtet Statute auf einem Himmelsbett getragen wurde.

Die ersten zuverlässigen Berichte, führen aber auf die Jahre Ende des 16. Jahrhunderts zurück. Im Museum  „Museo Civico di Viterbo ist eine Sammlung von Skizzen von Sebastiano Gregoriao Fani  der Macchina di Santa Rosa aus dem Jahre 1690 gezeichnet hat, zu sehen.

Es gab verschieden Vorfälle während des Transportes der Macchina di Santa Rosa.  Im Jahr 1790 fiel die Macchina während des Anhebens um,  im Jahr 1801 geriet die schaulustige Menschenmenge wegen eines Diebstahls in Panik und mehrere Menschen wurden zu Tode getrampelt. Auf Grund dieser Ereignisse wurde die Prozession von Papst Pio VII verboten und erst wieder im Jahre 1810 eingeführt. Im Jahr 1814 und im Jahr 1820 neigte sich die Macchina so stark nach hinten, dass die Facchini die Prozession abbrachen.

Am 9. Juli 1983 anlässlich der 750-Jahrfeier der Geburt von Santa Rosa und am 27. Mai 1984, anlässlich des Besuchs von Papst Johannes Paul II wurden außerordentliche Prozessionen durchgeführt. Am 6. September 2009 bewunderte Papst Benedikt XVI die Macchina (Fiore del cielo).

Eine originalgetreue Nachbildung der „Macchina di Santa Rosa“ ist auch auf der Expo 2015 in Mailand am Stand von Eataly.

Expo Mailand News – Öffnungszeiten „Das letzte Abendmahl“

Expo Mailand News – Öffnungszeiten „Das letzte Abendmahl“

Erweiterte Öffnungszeiten für „Das letzte Abendmahl“

Anlässlich der EXPO2015 in Mailand hat die Kirche Santa Maria delle Grazie, die das berühmte Fresko „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci beherbergt, die Öffnungszeiten verlängert. Besucher können nun zusätzlich montags von 16.30 Uhr bis 22.00 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 19.00 bis 22.00 Uhr das Fresko besichtigen. Jeden Montag erhalten Personen mit Behinderungen und eine Begleitperson gratis Eintritt. Jedes Jahr besuchen 400.000 Kunstinteressierte das bedeutende Werk da Vincis. Mit den erweiterten Öffnungszeiten sind nun 70 zusätzliche Besuchergruppen möglich, was 54.600 Besuchern in 26 EXPO-Wochen entspricht.

Informationen und obligatorische Ticketreservierung finden sie unter http://legraziemilano.it/il-cenacolo/ 

Mit dem EXPO-Ticket gratis in zahlreiche Sehenswürdigkeiten

Besucher der EXPO2015 erhalten bis zum 31. Oktober dieses Jahres freien Eintritt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten Italiens, die sich in der Initiative „Gioelli d’Italia“ zusammengeschlossen haben. Dazu gehören sowohl Museen als auch archäologische Stätten wie die Nationalmuseen Cividale Friuli in Udine, das Etruskische Nationalmuseum Villa Giulia in Rom, die Nationalgalerie im Palazzo Spinola in Genua oder  das Museo di Capodimonte in Neapel.

Die vollständige Liste der teilnehmenden Kulturstätte ist auf der Website des Ministeriums für Kultur und Tourismus abrufbar:

www.beniculturali.it/

ABSTIEG ZU DEN MUMIEN IN DIE UNTERWELT VON PALERMO UND SIZILIEN

ABSTIEG ZU DEN MUMIEN IN DIE UNTERWELT VON PALERMO UND SIZILIEN

Video: Die Mumien auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien.

Unter einem Kloster in der italienischen Hafenstadt Palermo auf Sizilien liegt die größte Mumiensammlung Europas. Durch die besonderen  klimatischen Bedingungen in den Kellern des Klosters in Palermo sind die Toten nicht verwest, sondern wurden mumifiziert.

In den Kirchen Siziliens schlummern dunkle Geheimnisse. Mumifiziert, aufrecht stehend und bekleidet wirken sie wie makabre Parodien des Lebens. Ende des 16. Jahrhunderts begannen die Kapuzinermönche damit, hier ihre Ordensbrüder zu bestatten. Aber nicht nur unterhalb von Palermo, sondern überall in zahlreichen Katakomben der katholischen Kirchen auf Sizilien wurde diese Art der Bestattung gepflegt.

Worin liegen die Ursprünge der traditionellen sizilianischen Einbalsamierung? Warum wurde die alte christliche Tradition der Bestattung in der Erde im hoch katholischen Sizilien so offensichtlich missachtet?

Dieser spannende Videobericht versucht eine Antwort auf diese Fragen zu geben:

Die Mumien von Sizilien. Teil 1

Die Mumien von Sizilien. Teil 2.

 

Die Mumien von Sizilien. Teil 3.

 

Die Mumien von Sizilien. Teil 4.

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