Der Pizzaofen – schmeckt die Pizza wirklich besser?

Der Pizzaofen – schmeckt die Pizza wirklich besser?

Was ist ein Pizzaofen überhaupt?

Ein Pizzaofen ist ein kleines Haushaltsgerät, was wenig kostet und kaum Platz einnimmt das dir dann auch in wenigen Minuten eine köstliche Pizza fertigt. Wenn du also ein Liebhaber vom Selbstgemachten Pizza bist, dann ist ein Pizzaofen ein muss für Sie auch wenn  Schwierigkeiten mit der Zubereitung eines Pizza auftreten, ist ein Pizzaofen das richtige Haushaltsgerät für Sie.

Wie funktioniert ein Pizzaofen?

In einem Pizzaofen werden hohe Temperaturen erreicht die bis zu 400° Celsius steigen können. Dadurch reduziert sich die Backzeit und das Backgut kann in kürzester Zeit fertiggestellt werden. Pizzaöfen oder auch Pizzamaker genannt sind wesentlich stromsparender als ein herkömmlicher Backofen.

Nach ungefähr 4 Minuten Aufheizzeit hat ein klassischer Pizzaofen seine Arbeitstemperatur erreicht. Die selbst zubereitete Pizza kann nach wenigen Minuten verzehrt werden. Es kann auch eine Tiefkühlpizza fertig gebacken werden.

Was kostet die Anschaffung eines Pizzaofens

Einen Pizzaofen für den privaten Verbrauch kann auch bis zu 3.000 Euro kosten, je nachdem vergleicht sich der Preis aus welchem Material, Art oder Größe ein Pizzaofen tatsächlich besteht. Es gibt aber auch kleinere, kostengünstigere Pizzaöfen die man schon um die 100 Euro erwerben kann.  

Was sind die Vor- und Nachteile eines Pizzaofens?

Selbstverständlich haben Pizzaöfen nicht nur Vorteile. In diesem Abschnitt haben wir die wichtigsten Vor- und Nachteile von Pizzaöfen für Sie zusammengefasst. Somit können Sie sich ein schnelles Bild machen.

Vorteile:

  • leckere Pizzen möglich gleich sowie beim Italiener
  • hohe Temperaturen ermöglichen schnelles Backen
  • für vielseitige Gelegenheiten einsetzbar
  • kann auf Reisen und zu Freunden mitgenommen werden
  • nicht Platz aufwändig

Nachteile:

  • bei zu viel Belag muss auch nachher viel gereinigt werden
  • heizt sich langsam auf
  • die Hitze sinkt meistens nach dem Benutz sehr schnell ab

Vor allem die Reinigung einer Steinplatte ist sehr zeitaufwendig. Die meisten Materialien sind nicht wasserresistent, deswegen dürfen sie nicht im geringsten im Geschirrspüler oder in der Spüle gereinigt werden. Zur Reinigung werden Sie auf Putz-oder Hilfsmitteln angewiesen. Für tiefgehende Verschmutzungen kann Schmirgelpapier die aufwendige Arbeit für Sie erledigen.

Wo kann man einen Pizzaofen kaufen?

Es gibt unzählige Arten von Pizzaöfen die man kaufen kann, dafür gibt es verschiedene Anbieter bei denen man den Haushaltsgerät erwerben kann. Bei einem Mini-Pizzaofen oder ein elektrischer Pizzaofen kann man bei diversen Online Shops leichter fündig werden.

Welche Temperaturen werden in einem Pizzaofen erreicht?

Wenn Sie schon eine Pizza bei einem Typischen Italiener probiert haben dann wissen das die keinen herkömmlichen Ofen benutzen. Die handelsüblichen Öfen, die im Haushalt eingesetzt werden, haben normalerweise Grenzen, was die Temperaturen angeht. Bei rund 260° C ist normalerweise Schluss.

Ein guter Pizzaofen dagegen kann auf bis zu 500° C aufgeheizt, das ist ein gewaltiger Unterschied, der zu einem völlig anderen Ergebnis führt. Gute Öfen sind zudem mit einer Steinplatte ausgestattet, die ebenso zu einem besseren Geschmack führt. Wichtig ist hierbei vor allem, dass die Hitze von unten kommt und die Pizza so einen festen und stabilen Boden erhält.

Maße und Gewicht eines Pizzaofens

Die Artikel die man online erwerben kann sind meistens nicht so groß. Deshalb finden die leicht einen Platz in Ihrer Küche. Mit etwa 30 Zentimeter Durchmesser sollte es in jedem  regulären Haushalt passen. Die meisten Pizzaöfen wiegen zwischen vier und sieben Kilogramm.

Zubereitungsdauer

Die Zubereitung mit einen Pizzaofen ist  praktischer, schneller und kann die Pizza in wenigen Minuten gleich zum verzehren zubereiten, was deutlich ein Vorteil ist. Nachdem der Pizzaofen vorgeheizt wurde, kann die Pizza in fünf bis zehn Minuten gebacken werden. Dies ist einfacher als eine Pizza zu bestellen und sollte ohne Unterschied wie bei Ihrem Lieblingsitaliener schmecken. Im Übrigen wird auch die Tiefkühlpizza aus dem Supermarkt an der Ecke sehr gut schmecken, wenn Sie sie auf einem Pizzaofen zubereiten.

Wofür kann man einen Pizzaofen noch benutzen?

Nicht nur Pizzen lassen sich in einem Pizzaofen zubereiten sondern auch Brötchen, Plätzchen, Flammkuchen und vieles mehr können hervorragend gebacken werden.

Jedoch müssen beim Brot backen einige Besonderheiten beachtete werden. Erstens das die Temperatur des Ofens nicht so hoch eingestellt wird und zweitens, das Brot muss entsprechend mit Wasser benetzt werden. Nachdem man diese zwei Punkte befolgt hat, kann auch Brot im Pizzaofen wirklich gelingen.

Fazit – Schmeckt die Pizza in einem Pizzaofen wirklich besser?

Der Pizzaofen kann Pizzaliebhaber sowohl die Arbeit erleichtern als auch die Zubereitungsdauer einer leckeren Pizza um Minuten verkürzen und vor allem wenn Sie es selber vorbereiten können.

Doch auch Studenten und Azubis die auf den Geschmack einer guten Pizza nicht verzichten wollen, werden mit einem Mini Pizzaofen zufrieden sein. Diese sind besonders schnell einsatzfähig und Platz sparend. Der Geschmack einer Pizza im Pizzaofen kann durchaus besser sein, als der einer Pizza aus dem gewöhnlichen Backofen.

One-Pot-Pasta – Ein kulinarisches Vergnügen

One-Pot-Pasta – Ein kulinarisches Vergnügen

Haben Sie schon einmal von der „One-Pot-Pasta“ gehört? Nein, nicht? Dann sollten Sie unbedingt einmal dieses einfache italienische Nudelgericht probieren.
Die Idee hinter dem Rezept ist einfach: Nudeln und Soße garen zusammen in einem Kochtopf.
Berufstätige schätzen die Vorteile der „One-Pot-Pasta“, denn die Zubereitung ist schnell und gleichzeitig reduziert sich der Abwasch. Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass Essensreste wie Gemüse, Schinken oder Käse verwertet werden können.

Ursprung der One-Pot-Pasta
Man vermutet, dass der Ursprung des Gerichts in Italien liegt. Nach dem traditionellen Rezept für „pasta risottata“. Zur Berühmtheit hat die One-Pot-Pasta aber die amerikanische Fernsehköchin Martha Stewart 2013 gemacht.
Wer aber nun das Gericht erfunden hat, ist aber eigentlich egal. Die „One-Pot-Pasta“, auch „Wonderpot“ genannt, hat mittlerweile weltweit viele Fans.

Rezept nach Martha Stewart

Wunsch-Pasta (z.B. Linguine)
Cherrytomaten
Zwiebeln & Knoblauch
Paprikagewürz & frisches Basilikum
Olivenöl, Salz, schwarzer Pfeffer
Parmesan
Wasser

Die Wassermenge sollte ungefähr die dreifache Menge der Pasta widerspiegeln, also z. B. pro 340 g Nudeln fügt man ca. 900 ml Wasser hinzu. Die Menge sollte nicht zu groß sein, da ansonsten die Soße verwässert oder die Nudeln matschig werden. Alle Zutaten werden einfach in einen Topf gegeben und nach einmaligem Aufkochen unter gelegentlichem Rühren 10 Minten geköchelt.
Wenn die Nudeln gar sind, sollte das Wasser verkocht und eine sämige Soße entstanden sein. Vor dem Servieren noch mit Basilikum, etwas Olivenöl und frisch geriebenem Parmesan verfeinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken. That’s it!
Das Originalrezept können Sie übrigens hier nachlesen: https://www.marthastewart.com/978784/one-pan-pasta

Viele Varianten der One-Pot-Pasta
Mittlerweile gibt es viele Variationen der One-pot-Pasta z. B. mit Fisch oder Meeresfrüchten, unterschiedlichen Gemüsesorten oder Kräutern. Statt Wasser können auch Brühe oder Tomatensaft verwendet werden.
Auf der Seite Lecker.de finden Sie 17 Rezepte

Einkaufstipps für Profiköche und solche, die es gerne werden möchten
Sie kochen und backen leidenschaftlich gerne? Dann sollten Sie auch bei Ihren Einkäufen auf hochwertige Zutaten achten. Deshalb: Investieren Sie bei Ihren Einkäufen immer etwas mehr Zeit ein und nutzen Sie aktuelle Aktionen und Rabatte im stationären Handel sowie im Onlinehandel. Das kann sich nämlich lohnen. Viele Onlineshops bieten Bonusprogramme, Gutscheine und Rabattaktionen an, mit denen sich im Laufe der Zeit eine Menge Geld sparen lässt. Sorgfältig geprüfte Gutscheine und aktuelle Rabatte und finden Sie übrigens hier: https://www.bonusheld.de/rabatte/alle/beste/essen-und-trinken/

Ob die schnelle Nudel kulinarisch überzeugt, probieren Sie jetzt am besten selbst aus 😉

 

 

Beitrag in Zusammenarbeit mit Bonusheld.de

Foto: Pixabay

REZEPT – TIRAMISÙ

REZEPT – TIRAMISÙ

Die Ursprünge des Tiramisu sind nicht ganz klar, da jede der 3 Regionen Toskana, Piemont und Veneto die Erfindung dieser Delikatesse für sich beansprucht. Es gibt viele Legenden und Geschichten über dieses italienische Dessert, welchem auch aphrodisierende Eigenschaften zugeschrieben wurden.

Die offizielle Version der Entstehung des Tiramisù geht auf das siebzehnten Jahrhundert in Siena in der Toskana zurück, als einige Konditoren, in Erwartung der Ankunft des Großherzogs der Toskana, Cosimo de Medici, entschieden, ihm zu Ehren eine neuen Kuchen zu kreiiren.  Es wird gesagt, dass der Großherzog Cosimo Süßigkeiten buchstäblich liebte. Die neue Süssspeise sollte die Persönlichkeit des Großherzogs wiederspiegeln. Eine süße und leckere, aber zur gleichen Zeit mit einfachen Zutaten vorbereiten Kuchen wollten sie machen. Die Süßspeise erhielt den Namen „Die Suppe des Herzogs“, „la zuppa del duca“. Weiter wird gesagt, das darauf hin die „Zuppa del Duca“ zum Lieblings-Dessert der Adligen wurde, auch wegen seiner aphrodisierenden Wirkung. Daher auch der Name Tiramisu (zieh mich hoch).

Eine inoffizielle Version, sagte jedoch, dass das Tiramisu vom einem Turiner Konditormeister zu Ehren von Camillo Benso, Graf von Cavour, erfunden wurde. Er erfand die Süßspeise um den Grafen in seiner schwierigen Aufgabe der Vereinigung Italiens zu unterstützen.

Im Veneto gibt es eine dritte Version. Es wird behauptet, dass der Tiramisù im Restaurant „El Toulà“ in der Nähe von Treviso erfunden wurde. Diese Restaurant war aber nicht nur Restaurant sondern auch ein Bordell. Die Süßspeise soll den Gästen beim „tirare su“ frei übesetzt beim „hochkriegen“ behilflich gewesen sein.  

Wie auch immer, der Ursprung dieses wunderbaren Desserts liegt mit Sicherheit in Italien und wird mittlerweile in unzähligen köstlichen Varianten zubereitet.

  Zutaten Tiramisù:

  • 6 Eier
  • 120 g Zucker
  • 2 Esslöffel Zucker für den Kaffee
  • 2 Esslöffel italienischen Dessertwein Marsala
  • 500 g Mascarpone Kaffee um die Savoiardi (Löffelbiskuits) zu tränken
  • Kakaopulver um dem Tiramisu damit zu bestäuben
  • Schokoladeflocken um den Tiramisu damit zu bestreuen
  • 400 g Savoiardi (Löffelbiskuits)

  Zubereitung Tiramisù:

Um das Tiramisu zu zu bereiten, trenne Sie die Eier (Eiweiß vom Eigelb), fügen Sie die Hälfte des Zuckers dem Eigelb hinzu und mixen alles mit einem elektrischen Schneebesen, bis Sie eine schaumige, leichte und cremige Mischung haben.

Fügen Sie nun den Mascarpone der Eigelb Mischung hinzu. Schlagen sie das Eiweiß steif und heben es vorsichtig mit dem restlichen Zucker unter die Creme. Den kalten Kaffee und den Marsala vermischen sie und tauchen darin die Savoiardi ein. Die Hälfte der Savoiardi legen sie in eine Auflaufform und bedecken diese mit der Hälfte der Mascarponemasse.

Dann legen sie den Rest der Savoiardi darüber und verteilen den Rest der Mascarponemasse darauf. Stellen sie dann alles für einige Stunden in den Kühlschrank. Das Tiramisu bestreuen sie vor dem Servieren durch ein Sieb mit Kakaopulver und geben Schokoladeflocken darüber.

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Thomas – Author www.frittomisto.eu

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REZEPT – BRUSCHETTA MEDITERRANEA

REZEPT – BRUSCHETTA MEDITERRANEA

Rezept für die Zubereitung einer mediterranen Bruschetta (Bruschetta mediterranea) 

Die mediterrane Bruschetta (Bruschetta mediterranea) ist ein einfaches, aber sehr leckeres Gericht aus Italien, welches sich hervorragend als Snack beim Aperitif, als Antipasto oder Vorspeise eignet.

  Zutaten Bruschetta Mediteranea:

  • Laib Bruschetta Brot (Weizenbrot)
  • Kirschtomaten
  • Mozzarella
  • Olivenöl (extra vergine)
  • Oregano
  • Tomatensauce
  • schwarze Oliven
  • Basilikum

  Zubereitung Mediterane Bruschetta:

Schneiden sie den Laib Brot in große Scheiben und geben sie auf die Oberfläche des Brotes mit Hilfe eines Esslöffels etwas Tomatensauce, eine Prise Salz, die in Stückchen geschnittene Mozzarella, etwas Origano, die Oliven und etwas Olivenöl extra vergine. Dann geben sie die Brote bei 180 Grad in den Backofen, bis die Bruschettabrote goldbraun und knusprig sind. Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen, geben sie etwas in feine Streifen geschnittenen Basilikum drauf.

  Tipp: 

Sie können die Bruschetta auch mit gegrillte oder in Öl oder Essig eingelegte, Melanzane (Auberginen), Peperoni oder Zucchini, aber auch mit  frischen Tomatenstückchen oder Kapern belegen. Schmeckt vorzüglich.

Zur Bruschetta bei Aperitif empfehle ich Ihnen einen schönen Spritz Veneziano!

Buon Appetito e Cin Cin!

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Thomas – Author www.frittomisto.eu

foto: © Brent Hofacker – Fotolia.com

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REZEPT – SPRITZ VENEZIANO

REZEPT – SPRITZ VENEZIANO

Das Aperitif IN Getränk aus Italien – Spritz Veneziano (Spritz Aperol) 

Das Aperitifgetränk Spritz Veneziano ist ein alkoholischer Aperitif aus dem Triveneto in Italien. Der Spritz kann auf einer Basis von Weißwein oder Prosecco, Bitter und Mineralwasser oder Selters zubereitet. In seiner ursprünglichen Form wurde der Spritz durch einfaches Mischen von Weißwein und Mineralwasser gemacht und wird so immer noch häufig im ganzen Triveneto (Dreiventien – Veneto, Friaul Julisch Venetien und Trentino Südtirol) getrunken. Im Laufe der Jahre gab es mehrere Änderungen bis es zu einem echten Aperitifdrink in Italien wurde. In den letzten Jahren wurde zur ursprünglichen Form, Bitter (wie Aperol, Campari oder Select) hinzugefügt.

  Zutaten Spritz Veneziano:

Das orginal venezianische Rezept lautet:

  • 1/3 Weißwein,
  • 1/3 Bitter,
  • 1/3 Mineralwasser

Die offizielle Rezept IBA ( International Bartenders Association) lautet:

  • 6 cl Prosecco
  • 4 cl Aperol
  • Ein Spritzer Soda / Selters

  Zubereitung Spritz Veneziano:

Gießen Sie in ein mit Eiswürfel gefülltes Glas (old fashioned Tumbler), Prosecco, Aperol und schließlich der Soda und rühren alles um. Garnieren Sie das Glas mit einer halben Orangenscheibe.

  Tipp: 

Weitere Variationen des Spritz sind der Hugo und der Estivo!

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Thomas – Author www.frittomisto.eu

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REZEPT – HAUSGEMACHTER PANETTONE

REZEPT – HAUSGEMACHTER PANETTONE

Die Entstehung des Panettone ist mit vielen Legenden und Märchen umgeben. Es wird gesagt, dass der Panettone schon sehr früh ursprünglich zur Weihnachtszeit den Armen geschenkt wurde, die sich sonst nur von Hirse Brot ernährten und für die Reichen und Adeligen wurde der Panettone zu besonderne Anlässen in der Weihnachtszeit als Dessert serviert.

Eine weitere Legende erzählt, dass der Panettone aus puren Zufall durch Improvisation und Notwendigkeit entstanden ist. Der Koch des Herzogs Ludovico „il Moro“ Sforza lies während der Vorbereitungen des festlichen Weihnachtsmenüs den Kuchen im Ofen anbrennen. Der Küchengehilfe des Hofküchenmeisters erkannte die Not und bot dem Küchenchef seinen am Morgen aus Resten welche er in der Speisekammer gefunden hatte, nämlich Mehl, Butter, Eier und ein paar Rosienn , geschaffenen Kuchen an.


Panettone

Der Kuchen des Küchenjungen Toni war ein großer Erfolg alle Gäste und der Herzog waren begeistert. Der Herzog fragte nach ihrem Namen und dem Koch dieses Gerichts und der Küchenchef des Herzog antwotete ehrlich:

“L’è ‘l pan del Toni” (Das ist das Brot von Toni)

Von diesem Moment an wurde aus dem Brot oder Kuchen von Toni der Panettone. Von den vielen zahlreichen Legenden rund um die Entstehung des Panettone ist diese Geschichte die wahrscheinlichste.

Was die Legenden und Märchen auch immer erzählen der Ursprung dieses fantastischen Weihnachtsgebäck liegt mit Sicherheit in Norditalien und wird mittlerweile in unzähligen köstlichen Varianten in ganz Italien zubereitet.

 Zubereitung und Rezept Panettone:

Um den Panettone nach dem klassischen Rezept zuzubereiten ist es sehr wichtig den Zubereitungsprozess in drei Phasen zu unterteilen.

Für den ersten Teil benötigen Sie 100 Gramm Mehl, 10 g Hefe, 1 TL Malz oder Zucker, 60 ml Milch und 120 Gramm Rosinen. Geben Sie die Rosinen in eine Schüssel mit Wasser um sie etwas aufzuweichen. In einem anderen Gefäß lösen sie die Hefe und das Malz in der Milch auf. Geben sie die Rosinen und das Mehl dazu und kneten alles, bis es zu einer glatten und homogenen Mischung wird. Dann geben sie alles in eine Schüssel und decken diese mit Folie ab. Der Teig soll nun bis auf die doppelte Menge aufgehen.

Im zweiten Teil der Zubereitung des Panettone geben sie zum Teig 2 Eier, 2 Gramm zerbröckelte Hefe, 180 Gramm Mehl dazu und kneten wieder alles gut durch. Sobald sie wieder einen homogenen Laib haben, geben sie 60 g Zucker und 60 g sehr weiche Butter (oder Margarine) dazu und kneten alles gut durch. Nun geben sie den Teig wieder in eine Schüssel, bedecken diese wieder mit Folie und lassen den Teig für 2 Stunden ruhen, damit er wieder auf die doppelte Menge aufgehen kann.

Sobald der Teig bereit ist, beginn der dritte Teil der Zubereitung. Geben sie dem Teig 2 Eier, 3 Eigelb und 220 g Mehl hinzu und mischen alles gut durch. Nach etwa 10 Minuten geben sie 5 g Salz und 100 g Zucker hinzu. Kneten sie die Mischung durch und geben in 2 getrennten Schritten 100 g weiche Butter und dann 40 g geriebenen Orangenschale und kandierte Orangenwürfel, 40 g gewürfelte Zitronat, die geriebene Schale einer Bio Zitrone, 120 Gramm eingeweichter Rosinen und eine Vanilleschote hinzu.

Lassen Sie den Teig wieder in einer Schüssel mit Klarsichtfolie für mindestens zwei Stunden aufgehe. Dann geben sie den Teig in eine mit Butter bestrichene und mit Backpapier ausgelegter Kuchenform (18 cm Breite x 10 cm Höhe). Sobald der Teig aufgegangen ist kneten sie den Teig mit etwas Mehl zu einer sphärischen Form.

Geben sie den Teig in die Kuchenform und lassen ihn für weitere 10-15 Minuten ruhen, bis er etwas über die Kuchenform rausschaut.

Nun geben sie die Kuchenform mit dem Teig in ein auf 200 Grad vorgewärmtes Backrohr, in welchen sie auch eine Schüssel mit Wasser geben. Backen sie den Panettone mit 200 Grad für 10 bis 15 Minuten und dann mit 190 Grad für weitere 10 bis 15 Minuten. Verhindern sie dass der Panettone zu dunkel wird, indem sie die Temperatur auf 180 Grad vermindern und backen sie ihn für weitere ca. 30 Minuten.

Lassen sie dann den Panettone abkühlen und servieren diesen dann in Scheiben geschnitten.

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Fotos: © sasaken – Fotolia.com, © frinz – Fotolia.com, © M.studio – Fotolia.com

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