Fotoreportager – Vicenza UNESCO Weltkulturerbe

Fotoreportager – Vicenza UNESCO Weltkulturerbe

Vicenza 

Stadt des Andrea Palladio

UNESCO WELTKULTURERBE

Fotoreportage

 

Die norditalienische Stadt Vicenza ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und  liegt in der Region Venetien. Vicenza liegt  etwa 60 km nordwestlich von Venedig, 50 Km östlich von Verona und 200 Kilometer östlich von Mailand. Die Kunst- und Industriestadt mit 113.655 Einwohnern ist für ihr  Schmuckwaren- und Bekleidungsindustrie bekannt. Zu Berühmtheit gelang Vicenza auch für die Bauwerke des Renaissancearchitekten Andrea Palladio, die der Altstadt von Vicenza und zahlreichen Villen des Palladio in Venetien, den Rang eines UNESCO-Welterbes eintrugen.

Vicenza gehört zu den reichsten Städten Italiens. In der Zeit der Serenissmia Repubblica di Venzia (Serenissima Republik Venedig) war Vicenza wohl die ärmste Stadt unter den noblen Städten wie Venedig, Padova und  Verona. Darauf zurück zu führen ist auch die Bezeichnung für die Bewohner von Vicenza als „magna gati“ (Katzenesser).

Genug der Worte, lassen sie sich von den Bildern aus Vicenza inspirieren…

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Italien hat ingesamt über 50 UNESCO Weltkulturerbe Stätten, entdecken sie die anderen hier… >>>>>

 

Sprichwort aus Venetien:

In einem bekannten Sprichwort aus dem Veneto heißt es über die Bewohner der Städte Venedig, Padova, Vicenza, Verona, Treviso, Rovigo und Belluno wie folgt:

  • VENEZIANI GRAN SIGNORI
  • PADOVANI GRAN DOTTORI
  • VICENTINI MAGNA GATTI
  • VERONESI TUTTI MATTI
  • TREVISANI PAN E TRIPPE
  • ROVIGOTTI BACO E PIPE
  • E BELLUN? TE SI PROPRIO DE NESSUN

 

Sie verstehen nur Bahnhof?

Schreiben sie uns in den Kommentaren, was sie glauben das dieses Sprichwort über die Bewohner der verschiedenen Städte Venetiens aussagt. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

 

DIE WEINACHTSHEXE – LA BEFANA – ITALIEN

DIE WEINACHTSHEXE – LA BEFANA – ITALIEN

Die italienische Weihnachtshexe – La Befana

In Italien werden die Kinder in der Weihnachtszeit öfters beschenkt. Es beginnt mit dem heiligen Nikolaus am 05. und 06. Dezember, am Weihnachtstag dem 25. Dezember bringt Babbo Natale (Weihnachtsmann) oder das Bambino Gesù (Jesukind) die Geschenke und am 06. Januar kommt die Befana und beschenkt die Kinder in Erinnerung an die drei heiligen Könige mit Süßigkeiten, Geschenken und süßer Kohle.

Die 3 heiligen Könige

Als „La Befana“ (von Epiphanie, dem Kirchenfest der Heiligen Drei Könige Kaspar, Melchior und Balthasar) wird die aus dem italienischen, bäuerlichen Volksglauben stammende mystische Figur, einer alten, hässlichen, aber auch liebenswürdigen Dame oder Hexe, bezeichnet. Der Legende nach soll „La Befana“ an ihrem Webstuhl sitzend von den Hirten und den drei heiligen Königen die frohe Botschaft erfahren haben, dass das Christkind geboren sei. Der Weihnachtsstern sollte die gute Hexe und die heiligen drei Könige zur Krippe ins heilige Land führen. Die alte Frau wollte aber noch zu Ende weben und dann nachkommen. Da sich aber die Hexe Befana zu spät auf den Weg machte und der Weihnachtsstern am Himmel bereits erloschen war, konnte sie das Christkind nicht mehr finden.

Seit dieser Zeit fliegt die Hexe Befana in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar auf der Suche nach dem Bambino Gesú – dem Jesukind mit ihrem Besen von Haus zu Haus, auf der Suche nach dem Jesukind. In dieser Nacht bringt Sie den braven Kindern Geschenke und Süßigkeiten und den unartigen Kinder bekommen Carbone (Kohle).

Die Weihnachtshexe Befana mit Süßem und Kohle

Äußerlich wird die Befana zwar als eine alte, hässliche Hexe dargestellt, gilt aber allgemein als eine gute und weise Hexe, welche über den Schornstein in die Häuser kommt und die von den Kindern, bereitgestellten Strümpfe und Schuhe mit Süßigkeiten und Leckereien füllt oder Geschenke unter den Weihnachtsbaum legt. Selbst die unartigen Kinder bekommen etwas von der der Befana, nämlich Carbone dolce (süße Kohle). Die süße Kohle ist natürlich keine echte Holzkohle sondern süße, schwarz eingefärbte Zuckermasse. Die Kinder bereiten auch ein Geschenk für die Befana vor, nämlich einen Teller mit einer Mandarine oder Orange und einem Glas Wein. Natürlich sind am nächsten Morgen die Früchte verspeist und das Glas Wein ausgetrunken und es finden sich auch Spuren von Kohle am Teller.

In der Faschistenzeit wurde anlässlich des Dreikönigsfests ab 1928 die „Befana fascista“ gefeiert. Es handelte sich dabei um eine vom partito fachista – der faschistischen Partei Italiens organisierten Wohltätigkeitsveranstaltung, bei welcher Geschenke an bedürftige und arme Kinder verteilt wurden. Dieser wohltätige Brauch setzte sich auch nach dieser unheilvollen Zeit noch fort.

Befana

Zu Ehren der guten Weihnachtshexe Befana wird oft dieser Reim aufgesagt:

La Befana vien di notte (Die Befana kommt bei Nacht)
con le scarpe tutte rotte (mit ihren kaputten Schuhen)
col cappello alla romana… (mit ihrem römischen Hut)
VIVA VIVA LA BEFANA! (Hoch lebe die Befana)

Video: Gianni Morandi singt das Lied der guten Weihnachtshexe Befana

 

 

Fotos: © Alexander Hoffmann – Fotolia.com, © Phototribe – Fotolia.com, © Silvano Rebai – Fotolia.com, © ppi09 – Fotolia.com,

Goethe über Rom im November 1786

Goethe über Rom im November 1786

„Ja, ich bin endlich in dieser Hauptstadt der Welt angelangt! Wenn ich sie in guter Begleitung, angeführt von einem recht verständigen Manne, vor funfzehn Jahren gesehen hätte, wollte ich mich glücklich preisen. Sollte ich sie aber allein, mit eignen Augen sehen und besuchen, so ist es gut, daß mir diese Freude so spät zuteil ward.

Über das Tiroler Gebirg bin ich gleichsam weggezogen. Verona, Vicenz, Padua, Venedig habe ich gut, Ferrara, Cento, Bologna flüchtig und Florenz kaum gesehen. Die Begierde, nach Rom zu kommen, war so groß, wuchs so sehr mit jedem Augenblicke, daß kein Bleiben mehr war, und ich mich nur drei Stunden in Florenz aufhielt. Nun bin ich hier und ruhig und, wie es scheint, auf mein ganzes Leben beruhigt. Denn es geht, man darf wohl sagen, ein neues Leben an, wenn man das Ganze mit Augen sieht, das man teilweise in- und auswendig kennt. Alle Träume meiner Jugend seh‘ ich nun lebendig; die ersten Kupferbilder, deren ich mich erinnere (mein Vater hatte die Prospekte von Rom auf einem Vorsaale aufgehängt), seh‘ ich nun in Wahrheit, und alles, was ich in Gemälden und Zeichnungen, Kupfern und Holzschnitten, in Gips und Kork schon lange gekannt, steht nun beisammen vor mir; wohin ich gehe, finde ich eine Bekanntschaft in einer neuen Welt; es ist alles, wie ich mir’s dachte, und alles neu. Ebenso kann ich von meinen Beobachtungen, von meinen Ideen sagen. Ich habe keinen ganz neuen Gedanken gehabt, nichts ganz fremd gefunden, aber die alten sind so bestimmt, so lebendig, so zusammenhängend geworden, daß sie für neu gelten können.“

Goethe in Rom, 1. November 1786

ITALIEN – DAS LAND WO DIE ZITRONEN BLÜHN!

ITALIEN – DAS LAND WO DIE ZITRONEN BLÜHN!

#italien #goethe
Gedicht „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn“

1. Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,

Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,

Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,

Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?

Kennst du es wohl? Dahin!

Dahin möcht‘ ich mit dir,

O mein Geliebter, ziehn.

 

2. Kennst du das Haus?Auf Sälen ruht sein Dach,

Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,

Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:

Was hat man dir, du armes Kind, getan? Kennst du es wohl?

Dahin! Dahin möcht‘ ich mit dir,

O mein Beschützer, ziehn.

 

3. Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?

Das Maultier such im Nebel seinen Weg,

In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;

Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.

Kennst du ihn wohl? Dahin! Dahin geht unser Weg!

O Vater, laß uns ziehn!

 

Johann Wolfgang von Goethe

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